Das kommunikationswissenschaftliche Institut der Universität Hohenheim hat die Verständlichkeit von Wahlprogrammen untersucht (via Kriegspostille).
Auf einem semantischen Differential zwischen sehr verständlich und sehr unverständlich schaffen es Grüne und SPD gerade so in den verständlichen Bereich. CDU, FDP und besonders Die Linke schreiben besonders unverständliche Wahlprogramme. Kein Aufreger.
Man impliziert mit so einer Nachricht ja geradezu, dass Wahlprogramme tatsächlich dafür da sein, vom Wähler gelesen zu werden. Das ist natürlich Unfug. Vermutlich liegt die Anzahl der Wähler, die in der Tat ein oder mehrere Wahlprogramme gänzlich zur Kenntnis nehmen im Bereich um 1%.
Wahlprogramme sind für Parteien und ihre Wahlkämpfer da. Vielleicht noch für den einen oder anderen Journalisten (und für Wordle). Die sollen irgendwie überzeugend klingen und so tun, als gäbe es einen Plan. Dieser wiederum muss konkret genug sein, um die Parteimitglieder und Wahlkämpfer mit der schönen Gewissheit eines Plans auszustatten, und vage genug, um sich auf so ziemlich nichts konkret festzulegen. Um konkrete Inhalte geht es frühestens in Koalitionsverhandlungen. Auch sollte sie zur Wahlkampferleichterung eine hinreichende Zahl an Buzz-Words enthalten.
Für den Wähler gibt es ganz andere Informationen, die dann auch viel verständlicher aufbereitet sind. Handreichungen, Flugblätter und Acht-Punkte-Pläne werden bereits für den politisch etwas Überinteressierten gemacht. Für die allermeisten Menschen reichen Werbespots, Kanzlerduelle, Bild-Zeitung und Wahlkampfgeschenke völlig.
Auf einem semantischen Differential zwischen sehr verständlich und sehr unverständlich schaffen es Grüne und SPD gerade so in den verständlichen Bereich. CDU, FDP und besonders Die Linke schreiben besonders unverständliche Wahlprogramme. Kein Aufreger.
Man impliziert mit so einer Nachricht ja geradezu, dass Wahlprogramme tatsächlich dafür da sein, vom Wähler gelesen zu werden. Das ist natürlich Unfug. Vermutlich liegt die Anzahl der Wähler, die in der Tat ein oder mehrere Wahlprogramme gänzlich zur Kenntnis nehmen im Bereich um 1%.
Wahlprogramme sind für Parteien und ihre Wahlkämpfer da. Vielleicht noch für den einen oder anderen Journalisten (und für Wordle). Die sollen irgendwie überzeugend klingen und so tun, als gäbe es einen Plan. Dieser wiederum muss konkret genug sein, um die Parteimitglieder und Wahlkämpfer mit der schönen Gewissheit eines Plans auszustatten, und vage genug, um sich auf so ziemlich nichts konkret festzulegen. Um konkrete Inhalte geht es frühestens in Koalitionsverhandlungen. Auch sollte sie zur Wahlkampferleichterung eine hinreichende Zahl an Buzz-Words enthalten.
Für den Wähler gibt es ganz andere Informationen, die dann auch viel verständlicher aufbereitet sind. Handreichungen, Flugblätter und Acht-Punkte-Pläne werden bereits für den politisch etwas Überinteressierten gemacht. Für die allermeisten Menschen reichen Werbespots, Kanzlerduelle, Bild-Zeitung und Wahlkampfgeschenke völlig.


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