Schon wieder Wahlprognosen von Infratest-Dimap, und bundesweit läuft der Trend der ostdeutschen Länderebene entgegen, sprich wird konservativer. Die SPD (22) und alle drei kleinen Parteien verlieren ein Prozent. Die Union (37) und sonstige Parteien profitieren von dieser Entwicklung.
Seit Juni ist der Anteil Wähler, die ganz sicher zur Wahl gehen wollen, von 77% auf 71% gefallen. Der Wahlkampf scheint demobilisierende Wirkung zu haben.
Frank-Walter Steinmeier konnten seinen Wahlkampfbeginn nicht nutzen, um sich in der Kompetenzfrage oder in der Direktwahlfrage zu verbessern. Im Gegenteil: er verliert gegenüber Merkel weiter an Boden.
Seit Juni ist der Anteil Wähler, die ganz sicher zur Wahl gehen wollen, von 77% auf 71% gefallen. Der Wahlkampf scheint demobilisierende Wirkung zu haben.
Frank-Walter Steinmeier konnten seinen Wahlkampfbeginn nicht nutzen, um sich in der Kompetenzfrage oder in der Direktwahlfrage zu verbessern. Im Gegenteil: er verliert gegenüber Merkel weiter an Boden.
Ein gute Erklärung findet sich in der näheren Analyse der Direktwahlfrage. Die Wählerschaft des konservativen Flügels tritt in der Kanzlerfrage geschlossen auf, während man in der Linken drastisch fraktionalisiert ist. So würden 95% der Unionsanhänger und 77% der FDP-Anhänger Merkel wählen.
Umgekehrt kann aber die Linke nicht viel mit Steinmeier anfangen. Nur 57% der SPD-Anhänger, 44% der Anhänger der Linkspartei und 40% der Grünen würden Steinmeier wählen.
Die ständigen Stimmverluste der SPD in Umfragen hängen mit dieser Tendenz offenbar zusammen. Denn Steinmeier verliert vor allem Ansehen in der eigenen Partei. Im Juni lag die Zustimmung noch bei 70%, Anfang August bei 60%.
Allerdings gelingt es ihm aus miserabler Ausgangsposition heraus immer mehr Anhänger der Grünen und der Linken für sich einzunehmen. Waren Anfang August noch 53% der Grünen Wähler Merkel-Anhänger sind es jetzt nur noch 42%. Bei der Linken ist Merkels Anteil von 30 auf 27% geschrumpft.
Trotzdem setzt sich der erstaunliche Trend fort, dass die Anhängerschaft der Grünen der CDU-Kanzlerkandidatin mehr abgewinnen kann, als dem Kandidaten der SPD. Die Wählerschaft der Grünen scheint den klassischen Koalitionspartner SPD gehörig verlassen zu haben und begibt sich schon mal vorsorglich nach Jamaika oder in schwarz-grüne Lande. Selbst der linke Erzfeind steht mittlerweile treuer zum SPD Kandidaten. Eine Entwicklung in der Wählerschaft, für die sich die Grünen als Partei angesichts schwindender Machtoptionen früher oder später öffen müssen.
Umgekehrt kann aber die Linke nicht viel mit Steinmeier anfangen. Nur 57% der SPD-Anhänger, 44% der Anhänger der Linkspartei und 40% der Grünen würden Steinmeier wählen.
Die ständigen Stimmverluste der SPD in Umfragen hängen mit dieser Tendenz offenbar zusammen. Denn Steinmeier verliert vor allem Ansehen in der eigenen Partei. Im Juni lag die Zustimmung noch bei 70%, Anfang August bei 60%.
Allerdings gelingt es ihm aus miserabler Ausgangsposition heraus immer mehr Anhänger der Grünen und der Linken für sich einzunehmen. Waren Anfang August noch 53% der Grünen Wähler Merkel-Anhänger sind es jetzt nur noch 42%. Bei der Linken ist Merkels Anteil von 30 auf 27% geschrumpft.
Trotzdem setzt sich der erstaunliche Trend fort, dass die Anhängerschaft der Grünen der CDU-Kanzlerkandidatin mehr abgewinnen kann, als dem Kandidaten der SPD. Die Wählerschaft der Grünen scheint den klassischen Koalitionspartner SPD gehörig verlassen zu haben und begibt sich schon mal vorsorglich nach Jamaika oder in schwarz-grüne Lande. Selbst der linke Erzfeind steht mittlerweile treuer zum SPD Kandidaten. Eine Entwicklung in der Wählerschaft, für die sich die Grünen als Partei angesichts schwindender Machtoptionen früher oder später öffen müssen.


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